Rinvoq bei Vitiligo: Ergebnisse, Nebenwirkungen und Kombination mit NB-UVB
Rinvoq (Upadacitinib) ist der erste JAK-Inhibitor in Tablettenform, der in Phase-3-Studien bei Vitiligo untersucht wurde. Was die Ergebnisse zeigen, welche Risiken es gibt, wie es sich von Opzelura unterscheidet und warum die Kombination mit NB-UVB-Phototherapie so wichtig ist.
Aktualisiert am 3. September 2026
Rinvoq (Upadacitinib) ist die erste in der Europäischen Union zugelassene systemische Therapie bei nicht-segmentaler Vitiligo. [1] Es ist jedoch keine Wundertablette, und für die Kombination Rinvoq + NB-UVB liegen bislang keine veröffentlichten Ergebnisse vor.
Eine laufende Studie untersucht, ob eine kontrollierte Schmalband-UVB-Phototherapie die Wirkung des Medikaments ergänzen kann: Rinvoq bremst einen Teil der Autoimmunentzündung, während NB-UVB die Neubildung von Pigmentzellen anregen kann. Dieser Artikel erklärt, was wir bereits wissen, was noch geprüft wird und was das für einen Menschen mit Vitiligo praktisch bedeutet.
EU-ZULASSUNG
Ab 12 Jahren für Patienten mit nicht-segmentaler Vitiligo, die für eine systemische Therapie infrage kommen.
ERGEBNIS NACH 48 WOCHEN
23–25 % der Patienten erreichten eine Verbesserung der Gesichtspigmentierung um mindestens 75 %. [2]
KOMBINATION MIT NB-UVB
Wird noch untersucht. Bis zum 3. 9. 2026 wurden keine Ergebnisse des Kombinationsarms veröffentlicht. [3]
Inhalt des Artikels
Was ist Rinvoq und für wen ist es gedacht?
Rinvoq ist der Handelsname des Wirkstoffs Upadacitinib. Es handelt sich um eine Tablette aus der Gruppe der Januskinase-Hemmer, kurz JAK-Inhibitoren. Upadacitinib blockiert gezielt vor allem JAK1 und dämpft damit bestimmte Signale, die die entzündliche und autoimmune Reaktion aufrechterhalten.
Bei Vitiligo greift das Immunsystem die Melanozyten an – die Zellen, die das Pigment bilden. Rinvoq färbt die Haut nicht und führt ihr kein Melanin zu. Seine Aufgabe ist es, einen Teil des Immunangriffs zu begrenzen, damit die verbliebenen Melanozyten und ihre Vorläuferzellen bessere Bedingungen haben, zu überleben und die Pigmentierung wiederherzustellen.
In der Europäischen Union ist Rinvoq zugelassen zur Behandlung der nicht-segmentalen Vitiligo bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren, die für eine systemische Therapie infrage kommen. Das bedeutet nicht, dass es automatisch für jeden Menschen mit ein paar weißen Flecken geeignet ist. Über die Eignung entscheidet der Dermatologe anhand von Ausdehnung, Krankheitsaktivität, bisheriger Behandlung und den gesundheitlichen Risiken des Patienten.
Wichtig: Rinvoq ist ein verschreibungspflichtiges, systemisches Medikament. Vitiligo-Shop verkauft es nicht, und dieser Artikel ersetzt keine Beurteilung durch einen Dermatologen.
Welche Ergebnisse hat Rinvoq bei Vitiligo erzielt?
Die Zulassung beruht auf zwei parallelen, randomisierten, placebokontrollierten Phase-III-Studien des Programms Viti-Up. Insgesamt nahmen 614 Erwachsene und Jugendliche mit nicht-segmentaler Vitiligo teil. Die Teilnehmer nahmen 48 Wochen lang einmal täglich 15 mg Upadacitinib oder Placebo ein. [2]
| Ergebnis in Woche 48 | Viti-Up 1 Rinvoq / Placebo | Viti-Up 2 Rinvoq / Placebo |
|---|---|---|
| F-VASI 75 mindestens 75 % Verbesserung im Gesicht |
25,2 % / 5,9 % | 23,4 % / 6,9 % |
| T-VASI 50 mindestens 50 % Verbesserung am gesamten Körper |
19,4 % / 5,9 % | 21,5 % / 5,9 % |
| F-VASI 50 mindestens 50 % Verbesserung im Gesicht |
48,1 % / 12,7 % | 43,4 % / 12,9 % |
F-VASI bewertet Vitiligo im Gesicht. T-VASI bewertet Ausdehnung und Grad der Depigmentierung am Körper. Die angegebenen Prozentwerte sind der Anteil der Patienten, die die festgelegte Verbesserungsschwelle gegenüber dem Studienbeginn erreicht haben.
Was an den Ergebnissen ermutigend ist
Rinvoq war in beiden Studien eindeutig wirksamer als Placebo. Fast die Hälfte der behandelten Patienten erreichte im Gesicht eine Verbesserung um mindestens 50 %, und das Ansprechen nahm über die 48 Wochen schrittweise zu.
Was die Zahlen nicht bedeuten
Die Mehrheit der Patienten erreichte nach 48 Wochen weder die hohe Schwelle F-VASI 75 noch T-VASI 50. Das Ergebnis lässt sich daher nicht garantieren, und eine vollständige Repigmentierung war kein häufiges Ergebnis.
Die längerfristige Nachbeobachtung läuft weiter. Teilnehmer, die die ersten 48 Wochen abgeschlossen haben, können in einer offenen Verlängerungsphase weitermachen. Das ist wichtig, weil die Repigmentierung bei Vitiligo in der Regel langsam verläuft und sich der endgültige Effekt einer systemischen Therapie nach wenigen Wochen oft nicht beurteilen lässt.
Warum wird Rinvoq zusammen mit NB-UVB-Phototherapie untersucht?
Der Grund ist biologisch nachvollziehbar: die Unterdrückung des Autoimmunangriffs und die eigentliche Bildung neuen Pigments sind nicht derselbe Prozess. Das Medikament kann die Entzündungssignale senken, aber die Haut braucht weiterhin eine Quelle lebensfähiger Melanozyten und Reize, die deren Vermehrung, Wanderung und Melaninbildung fördern.
1. Rinvoq dämpft die Immunsignale
Upadacitinib blockiert JAK-abhängige Entzündungswege. Ziel ist es, das Umfeld einzuschränken, das bei nicht-segmentaler Vitiligo Immunzellen anzieht und aktiviert, die die Melanozyten schädigen.
2. NB-UVB unterstützt die Repigmentierung
Schmalband-UVB-Licht um 311 nm wirkt lokal in der Haut. Forschungsergebnisse zeigen, dass es die Vermehrung, Wanderung und Reifung von Melanozyten und ihren Vorläuferzellen fördern kann, vor allem aus dem Bereich der Haarfollikel. [5]
Einfach gesagt
Rinvoq kann helfen, die durch die Autoimmunität verursachte „Bremse“ zu lösen, während NB-UVB der Haut das „Startsignal“ zur Pigmentbildung geben kann. Das ist eine überzeugende Hypothese, aber noch kein bestätigtes Ergebnis für die Kombination von Upadacitinib mit NB-UVB.
Diese Idee wird auch durch ältere Daten mit einem anderen JAK-Inhibitor, Tofacitinib, gestützt. In einer kleinen retrospektiven Fallserie trat die Repigmentierung vor allem an Stellen auf, die Sonne oder niedrig dosiertem NB-UVB ausgesetzt waren. Die Autoren schlugen ein Modell vor, in dem die JAK-Hemmung die Autoimmunmediatoren dämpft, das Licht aber hilft, die Regeneration der Melanozyten anzustoßen. Diese Studie war klein und ohne Kontrollgruppe, sie belegt für sich allein also nicht die Wirksamkeit der Kombination mit Rinvoq. [4]
Wie ist die Kombination in der Viti-Up-Studie enthalten?
Viti-Up besteht nicht nur aus den zwei 48-wöchigen Zulassungsstudien. Es enthält auch einen optionalen, offenen explorativen Teil, bezeichnet als Study 3. Daran können Erwachsene teilnehmen, die die ersten 48 Wochen abgeschlossen und keine nahezu vollständige Repigmentierung am gesamten Körper erreicht haben.
ARM A
Upadacitinib 15 mg einmal täglich ohne zusätzliche Phototherapie.
ARM B
Upadacitinib 15 mg einmal täglich + NB-UVB zweimal wöchentlich, wobei die Phototherapie je nach Studienprotokoll in einer medizinischen Einrichtung oder zu Hause erfolgen kann, höchstens 28 Wochen lang.
STAND DER FORSCHUNG
Das gesamte Programm ist noch aktiv, nimmt keine neuen Teilnehmer mehr auf, und der Abschluss ist für März 2028 geplant. Ergebnisse des Kombinationsarms wurden noch nicht veröffentlicht. [3]
Dies ist keine Anleitung, auf eigene Faust eine UVB-Lampe für zu Hause zu Rinvoq hinzuzunehmen. Die Studienteilnehmer haben ein festgelegtes Protokoll, regelmäßige Kontrollen und Laborüberwachung. Jeder Patient, der einen systemischen JAK-Inhibitor einnimmt, sollte die Kombination zuerst mit seinem Dermatologen besprechen.
Was kann die Studie beantworten?
- ob NB-UVB den Anteil der Patienten mit deutlicher Repigmentierung am gesamten Körper erhöht,
- ob es Patienten hilft, die auf Rinvoq allein nicht ausreichend ansprechen,
- an welchen Körperregionen der zusätzliche Effekt am größten ist,
- ob mit der Kombination ein schnelleres oder tieferes Ansprechen erreicht wird,
- welche Sicherheits- und Praxisbelastung die Kombinationstherapie mit sich bringt.
Hat Rinvoq starke Nebenwirkungen?
Rinvoq hat bei Vitiligo eine nachgewiesene Wirksamkeit, es ist aber ein systemisches Medikament, das das Immunsystem beeinflusst. Sein Risikoprofil lässt sich daher nicht mit einem Kosmetikum oder einem gewöhnlichen Nahrungsergänzungsmittel vergleichen.
In den 48-wöchigen Vitiligo-Studien wurden am häufigsten Infektionen der oberen Atemwege, Akne und Nasen-Rachen-Entzündungen berichtet. Die Forscher identifizierten kein neues Sicherheitssignal. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten bei etwa 2–4 % der behandelten Patienten auf, was in diesen Studien ähnlich wie unter Placebo war. Während des kontrollierten Zeitraums wurde in der Upadacitinib-Gruppe kein bestätigter Fall eines schweren kardiovaskulären Ereignisses oder einer venösen Thromboembolie registriert. [2]
Warum bleibt trotzdem Vorsicht geboten?
Das kurzfristige Ergebnis einer einzelnen Indikation kann seltenere oder langfristige Risiken der gesamten Wirkstoffgruppe nicht ausschließen. Die offiziellen Informationen zu Rinvoq warnen vor allem vor:
- schweren Infektionen einschließlich Tuberkulose und Gürtelrose,
- Veränderungen von Blutbild, Leberwerten und Blutfetten,
- dem Risiko von Blutgerinnseln, schweren kardiovaskulären Ereignissen und bestimmten Krebserkrankungen bei Risikopatienten,
- der Kontraindikation in der Schwangerschaft und der Notwendigkeit, weitere Medikamente und Impfungen individuell zu prüfen.
Vor Beginn und während der Behandlung werden deshalb nach ärztlicher Entscheidung Blutuntersuchungen und weitere Kontrollen durchgeführt. Besonders sorgfältig abzuwägen ist die Therapie bei Patienten ab 65 Jahren, bei aktuellen oder langjährigen ehemaligen Rauchern sowie bei erhöhtem Risiko für Infektionen, Thrombosen, Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen.
Was kostet Rinvoq und übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Nach den in Deutschland im September 2026 gültigen Apothekenpreisen kostet die Packung Rinvoq 15 mg, 30 Retardtabletten, rund 1 279 € (AVP) [7]. Bei einer ärztlichen Verordnung innerhalb der zugelassenen Indikation übernimmt in der Regel die gesetzliche Krankenkasse die Kosten; gesetzlich Versicherte zahlen die übliche Zuzahlung von höchstens 10 € pro Packung. Für die neue Indikation Vitiligo läuft nach der EU-Zulassung das AMNOG-Verfahren zur frühen Nutzenbewertung beim G-BA, in dem der Erstattungsbetrag verhandelt wird.
Die europäische Zulassung für Vitiligo bedeutet nicht automatisch, dass jeder Patient das Medikament sofort verordnet bekommt. Der Dermatologe muss die Indikation prüfen und dokumentieren, dass eine systemische Therapie angemessen ist. Erstattungsbedingungen, Verordnungspraxis und Verfügbarkeit können sich ändern. Die konkrete Situation müssen der verordnende Dermatologe und die Krankenkasse klären.
Praktische Sicht: Wird Rinvoq bei Vitiligo von der Kasse übernommen, ist es für den Patienten finanziell gut zugänglich. Ohne Kostenübernahme – etwa bei Privatpatienten ohne entsprechende Zusage – handelt es sich um eine sehr teure Dauertherapie in Höhe von über 1 000 € pro Monat. Auch deshalb lässt sich der Preis nicht einfach mit dem einmaligen Preis einer UVB-Lampe für zu Hause vergleichen.
Rinvoq, Opzelura und NB-UVB: Was ist der Unterschied?
Diese Optionen konkurrieren nicht in jeder Situation direkt miteinander. Sie unterscheiden sich in Reichweite der Wirkung, Risiken und praktischer Anwendung. Der Dermatologe kann sie je nach Fall einzeln oder als Teil eines Kombinationsplans in Betracht ziehen. Opzelura (Ruxolitinib-Creme) ist in Deutschland seit 2023 verfügbar und als topischer JAK-Inhibitor die naheliegendste Vergleichsoption zur Tablette.
| Merkmal | Rinvoq | Opzelura | NB-UVB 311 nm |
|---|---|---|---|
| Form | Tablette, Upadacitinib | Creme 15 mg/g, Ruxolitinib | Kontrollierte Phototherapie |
| Wirkung | Systemisch – im gesamten Organismus | Lokal – auf den eingecremten Stellen | Lokal auf der bestrahlten Haut oder am ganzen Körper, je nach Gerät |
| Status in der EU / Deutschland | Zugelassen bei nicht-segmentaler Vitiligo ab 12 Jahren für Kandidaten einer systemischen Therapie; AMNOG-Verfahren für die Indikation Vitiligo läuft | Zugelassene topische Therapie der nicht-segmentalen Vitiligo mit Gesichtsbeteiligung ab 12 Jahren; in Deutschland verordnungsfähig, ca. 960 € / 100 g (AVP) | Seit Langem etablierte Behandlungsmethode, kein Arzneimittel |
| Kontrollen | Ärztliche Kontrollen und Laboruntersuchungen | Kontrolle durch den Dermatologen und Beobachtung der Haut | Richtige Dosis, Abstände, Augenschutz und Beobachtung der Hautreaktion |
| Hauptvorteil | Kann eine ausgedehnte Erkrankung systemisch erfassen | Geringere systemische Belastung bei lokaler Anwendung; besonders für Gesicht geeignet | Regt die Repigmentierungsprozesse direkt in der behandelten Haut an |
Hinweis: Die Tabelle vergleicht Anwendungsweise und praktische Unterschiede. Es handelt sich nicht um einen direkten Wirksamkeitsvergleich; Rinvoq, Opzelura und NB-UVB wurden in den genannten Zulassungsstudien nicht miteinander verglichen.
Ersetzt Rinvoq die Phototherapie?
Das lässt sich heute nicht behaupten. Rinvoq allein erzielte deutlich bessere Ergebnisse als Placebo, aber die Mehrheit der Patienten erreichte nach 48 Wochen keine hochgradige Repigmentierung am gesamten Körper. Genau deshalb wird untersucht, ob die Zugabe von NB-UVB das Ansprechen verbessert.
Für den einen kann eine systemische Therapie geeignet sein, für den anderen ein lokales Medikament, NB-UVB oder die Kombination mehrerer Ansätze. Entscheidend ist nicht der Name des neuesten Medikaments, sondern Typ der Vitiligo, Ausdehnung, Krankheitsaktivität, Lage der Flecken, bisheriges Ansprechen und das Sicherheitsprofil des Patienten.
Darf man unter Rinvoq eine UVB-Lampe für zu Hause benutzen?
Eine solche Kombination ist biologisch möglich, und das klinische Programm untersucht sie. Das ist jedoch keine automatische Empfehlung. Vor dem Start braucht es die Zustimmung des Dermatologen, die Prüfung weiterer Medikamente und Hauterkrankungen und eine Einstellung der Phototherapie passend zum jeweiligen UVB-Gerät und Behandlungsplan.
Bei der Phototherapie zu Hause sollten die Zeiten anderer Patienten nicht eigenmächtig kopiert werden. Die Leistung der Lampen unterscheidet sich, und die Dosis muss sich nach der Geräteanleitung, den ärztlichen Anweisungen und der Hautreaktion richten. Ziel ist kein Sonnenbrand. Starke oder anhaltende Rötung, Schmerzen oder Blasen bedeuten, dass die weitere Bestrahlung unterbrochen und die Situation mit einem Fachmann geklärt werden muss.
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Lesen Sie unser aktuelles Behandlungsprotokoll und die Übersicht der 311-nm-Geräte. Wenn Sie Rinvoq oder ein anderes verschreibungspflichtiges Medikament einnehmen, muss die endgültige Abstimmung der Kombination Ihr Dermatologe bestätigen.
Vitiligo-Behandlungsprotokoll NB-UVB-311-nm-Lampen ansehenHäufige Fragen zu Rinvoq und NB-UVB
Unser Fazit
Rinvoq ist ein bedeutender Fortschritt in der Behandlung der Vitiligo, vor allem weil es die erste zugelassene systemische Option in der EU ist. Die Ergebnisse nach 48 Wochen sind klinisch relevant, zeigen aber zugleich, dass die Tablette allein bei der Mehrheit der Patienten nicht zu einer deutlichen Repigmentierung am gesamten Körper führt.
Die Untersuchung der Kombination mit NB-UVB ist deshalb sinnvoll. Rinvoq kann den Autoimmunprozess dämpfen, und NB-UVB kann die Wiederherstellung des Pigments direkt in der Haut unterstützen. Solange die Ergebnisse von Study 3 nicht vorliegen, ist die Kombination als vielversprechende, aber noch untersuchte Strategie zu betrachten.
Der vernünftigste Ansatz ist heute nicht, Rinvoq und NB-UVB gegeneinander auszuspielen. Es sind unterschiedliche Werkzeuge, die bei einem passend ausgewählten Patienten eine unterschiedliche oder ergänzende Rolle spielen können. Über eine systemische Therapie und ihre Kombinationen muss der Dermatologe entscheiden; bei der Auswahl eines geeigneten 311-nm-UVB-Geräts und beim Verständnis der Phototherapie zu Hause kann Ihnen auch das Team von Vitiligo-Shop helfen.
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Fachliche Quellen
- European Medicines Agency: Rinvoq – EPAR, aktuelle Indikationen, Nutzen und Sicherheitsinformationen.
- Passeron T. et al. Efficacy and safety of upadacitinib in adults and adolescents for treatment of non-segmental vitiligo: Viti-Up. The Lancet, 2026.
- ClinicalTrials.gov: NCT06118411 – Viti-Up, Aufbau der Verlängerungs-, NB-UVB- und Dosiseskalationsteile der Studie.
- Liu L.Y. et al. Repigmentation in vitiligo using the JAK inhibitor tofacitinib may require concomitant light exposure. Journal of the American Academy of Dermatology, 2017.
- Goldstein N.B. et al. Narrow Band Ultraviolet B Treatment for Human Vitiligo Is Associated with Proliferation, Migration, and Differentiation of Melanocyte Precursors. Journal of Investigative Dermatology, 2015.
- European Medicines Agency: Opzelura – EPAR, zugelassene Indikation und Sicherheitsinformationen zu Ruxolitinib.
- MediPreis.de: Rinvoq 15 mg Retardtabletten 30 St – Apothekenpreis (AVP) und Zuzahlung, Stand September 2026.
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